Filme 1

1½ Ritter – Auf der Suche nach der hinreißenden Herzelinde

Ritter Lanze (Til Schweiger) liebt Prinzessin Herzelinde (Julia Dietze). Als diese vom Schwarzen Ritter (Tobias Moretti) entführt wird, kann nur Lanze sie retten. Insgeheim hofft er, dass der Vater (Thomas Gottschalk) von Herzelinde, nichts mehr gegen die Beziehung der beiden hat, wenn Lanze Herzelinde befreit und gerettet hat.
Hier ist nicht nur der Titel bescheuert. Der Film wirkt wie ein zusammengewürfelter, schlechter Scherz. Der Großteil der Darsteller liefert eine Leistung ab, die an Arbeitsverweigerung grenzt. Mit Schauspielerei hat das jedenfalls wenig zu tun. Der Humor ist für Leute, deren schlichtes Gemüt einfach nicht mehr zulässt. Für alle anderen ist der Humor, wenn man ihn so bezeichnen mag, maximal infantil, vermutlich aber gar nicht erkennbar. Die Dialoge sind so dämlich, dass man sich fragt, wie jemand auf die Idee kommen kann, so eine Scheiße abzuliefern. Bis zum Ende durchzuhalten grenzt an Selbstbestrafung, dürfte aber eigentlich nicht möglich sein. Wer diese 115 Minuten tatsächlich über sich ergehen lässt, der weiß, was wirkliche Filmqualen sind.

Fazit: So grausam, dass man es kaum überstehen kann, ohne Folgeschäden zu erleiden.


11:11 – The Gate

Ein Mädchen bringt die Mörder ihrer Eltern um. Zumindest scheint es so.
18 Jahre später wird Sara (Laura Mennell) von mysteriösen Erscheinungen heimgesucht und es passieren drei Morde. Alle scheinen etwas mit der Nummer 11:11 zu tun zu haben. Diese Nummer taucht immer wieder auf und Sara versucht herauszubekommen, was es damit auf sich hat.
Sara könnte auch die ganze Zeit in der Nase bohren, viel uninteressanter und langweiliger wäre die Geschichte dann auch nicht. Möglicherweise würde der eine oder andere plötzlich auftauchende Schockeffekt fehlen, doch andererseits kann man solche überraschenden Schockeffekte sicher auch in einem Film übers Nasebohren einbauen. Vermutlich kann man solche Effekte sogar in jedem noch so belanglosen Film einbauen. Besser wird es dadurch allerdings auch nicht. Und so kann man 11: 11 – The Gate getrost vergessen. Oder besser noch, gar nicht erst anschauen.

Fazit: Ein Feuerwerk der Belanglosigkeit.


© 11.2011 – 12.2013

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