Bücher 2019

2019 wird auf das Schweinebewertungssystem verzichtet, weil Schweine auch keine Lösung sind. Ich hoffe, es kommen dennoch einige Bücher zusammen, die mir dieses Jahr Lesevergnügnen bereiten werden.


Das Kokos-Buch
Das erste umfassende Buch über Kokosöl liegt jetzt in der erweiterten Neuauflage vor. Kokosöl und Co. – wie Mehl, Milch, Flocken und Wasser aus der Kokosnuss schmecken nicht nur ausgesprochen gut, sondern sind vor allem gesundheitsfördernd. Der Kokos-Experte Peter Königs räumt hier mit dem Vorurteil auf, dass gesättigte Fettsäuren ungesund seien. Die Fettsäuren der Kokosnuss eignen sich nicht nur hervorragend für die Küche, da beim Erhitzen keine schädlichen Transfettsäuren entstehen, sondern schützen auch vor Arterienverkalkung und Herzinfarkt, wirken immunstärkend und verhindern die Bildung gesundheitsschädlicher freier Radikale.

Das Kokos-Buch war schon länger auf meiner Liste, liest sich gut und ist verständlich geschrieben. Möglicherweise klingt das alles zu schön, um wahr zu sein und sicher wird es immer wieder Berichte geben, die das Gegenteil behaupten von dem was in dem Buch steht. So ist es ja meist. Ich glaube jetzt auch nicht, das Kokosöl nun das Wundermittel schlechthin ist, aber auch nicht, dass es mich töten wird, wenn ich zu viel davon zu mir nehme, was ich für mich eh ausschließen kann. Letztlich bringt das Buch einen dem Thema näher und in ein paar Jahren weiß man vielleicht, ob Kokosöl wirklich so gesund ist oder eben nicht. Vielleicht aber wird man es nie wissen. Was weiß denn ich? Für alle, die dem Thema offen gegenüberstehen, ist das Buch sicherlich eine Empfehlung wert.

Ach ja, hinten sind tatsächlich Rezepte drin und ich würde das eine oder andere davon auch gern probieren, aber ich habe nicht das geringste Interesse selber zu kochen. Lediglich den Kokos-Kakao werde ich mir eventuell mal machen, weil das gerade noch für mich umsetzbar ist.


In manchen Nächten habe ich einen anderen
Die Generation Beziehungsunfähig will sich immer weniger festlegen und sucht nach neuen Formen von Beziehung – offene Beziehungen und Polyamorie haben in letzter Zeit zunehmend an Bedeutung gewonnen. Anna Zimt, Autorin und Bloggerin bei „im gegenteil“, erzählt offen und authentisch von ihrer eigenen offenen Beziehung, ihren Sex-Abenteuern und wie sie mit ihrer Eifersucht zurechtkommt.

Ein interessanter und durchaus gelungener Einstieg ins neue Bücherjahr. Die Geschichten lesen sich überwiegend leicht und locker und verdeutlichen, dass eine offene Beziehung nicht schlecht sein muss, wenn es funktioniert. In diesem Fall tut es das anscheinend und die interessanten Geschichten sind durchaus erotisch und verurteilen weder Monogamie noch andere Lebensformen. So kann das Bücherjahr weitergehen.


 

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