Rubber

Der Film erzählt die Geschichte eines Autoreifens, der in der Wüste aufwacht und sich dann auf den Weg macht, Dinge zu zerstören. Erst überrollt er eine Dose, dann eine Flasche. Weil diese davon nicht kaputt geht, lässt er sie zerplatzen. Weil ihm das so gut gefällt, lässt er anschließend einen Hasen zerplatzen. Und später die Köpfe von Menschen. Beobachtet wird das Ganze von einer Gruppe Menschen, die mit Ferngläsern ausgestattet in der Wüste stehen. Diese Menschen werden später vergiftet. Der Reifen indes von der Polizei gejagt.
Der Hauptdarsteller ist in etwa so begabt wie Jean Claude van Damme. Und so rollt er, mal langsam und mal schnell, durchs Bild, fängt zu zittern an, wenn er etwas zerstört, legt sich in einen Pool und guckt besonders gern Fernsehen. Das ist so absurd, dass es witzig sein könnte. Aber leider ist es weder witzig noch spannend, sondern einfach nur krank. Dazu tragen vor allem die menschlichen Darsteller bei, die fast alle schlechtere Darsteller sind als der Reifen selbst. Die Dialoge tun weh und die Abstrusität des Ganzen lässt den Zuschauer das eine oder andere Mal verzweifeln. Dass das Ende eine mögliche Fortsetzung androht, lässt eine gewisse Angst entstehen.

Fazit: Drei Tage in einem Reifenstapel zu stehen ist ähnlich beängstigend und absurd.


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