Berlin, ich komme

Seit Jahren
steht der Plan, dass ich mal alleine ein paar Tage Urlaub mache, um zu sehen,
wie ich in freier Wildbahn so klarkomme. Endlich testen, ob ich fernab meines
gewohnten Umfelds Überlebensfähig bin. Eine Antwort finden, ob ich in einer
fremden Stadt mein Zimmer verlassen werde oder stupide dort in meinem Zimmer
vor dem Fernseher sitze.
Somit trifft es
sich gut, dass diverse Umstände mich nun dazu veranlasst haben, ein Hotelzimmer
in Berlin zu buchen. 15m² mit eigenem Bad. Mehr brauche ich nicht. Und so
beginnt Mitte Juni eines meiner größten Abenteuer. Allein in einer fremden
Stadt, gut 500 km von meiner Wohnung entfernt. Es wird damit die zweitweiteste
Reise meines Lebens. Anreisen werde ich im Coupé, weil ich meinen Benz nicht
solchen Gefahren aussetzen mag. Bis acht Tage vor dem Abreisetag kann ich das
Zimmer noch kostenlos stornieren. Eine Sicherheit, die mir sehr wichtig ist.
Nur für den Fall, dass mir das Abenteuer doch zu groß ist und ich es mit der
Angst bekomme. Ansonsten heißt es tatsächlich bald: Berlin, ich komme.

2 Gedanken zu „Berlin, ich komme“

  1. Da wünsche ich gute Reise. Ich liebe es in Hotels zu übernachten. Und ehrlich… ich bleibe manchmal bewusst einfach auf dem Zimmer liegen und starre an die Decke.

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