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G.I. Joe – Die Abrechnung

Die Organisation Cobra löscht auf einen Schlag fast die gesamte Eliteeinheit G.I. Joe aus. Die wenigen Überlebenden (u.a. Dwayne Johnson, Adrianne Palicki) suchen Hilfe bei General Joe Colton (Bruce Willis). Dazu bekommen sie obendrein noch Hilfe von Storm Shadow (Byung-Hun Lee), der, weil er plötzlich den Durchblick hat, die Seiten wechselt. Fertig ist die Geschichte.
Fast zwei Stunden geht dieses Actionfeuerwerk, bei dem zwar viel passiert und explodiert, aber nie Freude aufkommt. Die Abrechnung wirkt wie ein einziges Durcheinander und eine Anreihung von Explosionen garniert mit einer wenig bis überhaupt nicht fesselnden Geschichte und blassen Schauspielern. Das mag Spaß machen, wenn einem alles egal ist oder man noch in der Pubertät steckt, doch wenn man gut unterhalten werden möchte, sollte man einen Bogen um diese Abrechnung machen. Die Sprüche, welche gelegentlich zum Besten gegeben werden, lösen maximal Brechreiz aus. Die wilde Fahrt von Roadblock (Dwayne Johnson)in dem Wüstenpanzerbuggy ist ein Meilenstein der Lächerlichkeit. Dazu fehlt nur die passende Hintergrundmusik. Dune Buggy von Oliver Onions würde die wilde Fahrt perfekt musikalisch aufwerten und vermutlich zu einem noch fragwürdigeren Erlebnis machen. Und das sagt schon einiges über die Lächerlichkeit der Darbietung aus.

Fazit: Belanglos wie eine tote Ameise.


Gambit – Der Masterplan

Colin Firth, Alan Rickman, Cameron Diaz und Stanley Tucci. Bei so einem Aufgebot hat man schon einige Erwartungen. Sollte man aber nicht, denn Gambit – Der Masterplan hält nicht, was die Namen der Darsteller versprechen. Stattdessen plätschert dieser Masterplan völlig belanglos vor sich hin. Teils überzogene, teils unfassbar flache Witze, bremsen jede Art von Vergnügen schon im Ansatz aus. Gelegentlich sind die Gags, oder was auch immer es sein soll, so schlecht, dass man nur mit dem Kopf schütteln oder ihn gegen eine Wand schlagen kann. Als unfassbar nervig erweist sich Cameron Diaz, welche so aus der Riege der Enttäuschungen absolut hervorsticht. Die Geschichte selbst ist nicht das Problem, obwohl sie nicht mehr als Durchschnitt ist. Dank der gähnenden Langweile und des Desinteresses, welche sie auslöst, muss die Geschichte allerdings nicht weiter erwähnt werden. Der Masterplan ist durch und durch eine lähmende Enttäuschung.

Fazit: Ein umgefallener Baum macht nicht weniger Spaß.


Game of Death

Der CIA-Agent Marcus (Wesley Snipes) arbeitet Undercover für einen Waffenhändler. Leider hat sein Team dazu keine Lust mehr und will stattdessen an das Geld des Waffenhändlers. Und schon findet sich Marcus in einem Kampf gegen sein eigenes Team wieder. Fertig ist die Geschichte. Und fertig ist auch der Zuschauer, der sich diesen Müll bis zum Ende ansieht.
Die schauspielerische Leistung der Darsteller passt prima zu der hanebüchenen Story. Auf Spannung verzichtet Game of Death komplett. Dafür gibt es armselige Dialoge, enttäuschende Kampfszenen und belanglose Schießereien. Und weil das alles noch nicht schlimm genug ist, gibt es dazu unglaubliche Bildeffekte. Doppelbilder, Farbreduzierungen und Bild über Bild Effekte, die einen fertig machen. Gelegentlich gibt es Rückblenden, die wohl dabei helfen sollen, den soeben getöteten Protagonisten, angemessen zu verabschieden. Das ich wirklich übel.

Fazit: Fesselnd wie abgelatschte Schuhsohlen.


Game over – Bis zum letzten Mann

Gerade aus dem Knast entlassen, muss Vic (Andre ‘Chyna’ McCoy) feststellen, dass kein Arbeitgeber ihn wegen seiner Vergangenheit einstellen will. So lässt er sich darauf ein bei illegalen Kämpfen mitzumachen. Dem Sieger winken 100.ooo Dollar, die Vic sehr gut gebrauchen kann, da er mit dem Geld für seinen Sohn sorgen will. Außerdem fordert sein Bewährungshelfer ständig Geld von ihm. Doch nach einigen Kämpfen will Vic aussteigen. Als sein Sohn entführt wird, erkennt er schnell, dass das aber nicht so einfach ist.
Sprüche wie “Ich glaube nicht an den Tod” passen prima zu diesem billigen und noch billiger synchronisierten Werk. Vics größte Leistung ist es, dass er nach Kämpfen rasch wieder so aussieht als hätte er nie gekämpft. Selbst mehr als zehn Schläge mit einer Pistole gegen seinen Kopf hinterlassen keine echten Spuren. Schauspielerisch ist Game over eine totale Katastrophe, die Dialoge sind ein einziger Krampf und wirklich spannend ist auch nichts. Als sich am Ende rausstellt, dass alles nur organisiert wurde, damit Vic ein besserer Mensch wird, kann man nur noch den Kopf schütteln. Das allerdings nicht nur wegen des furchtbaren Endes, sondern vor allem deshalb, weil man bis zum bitteren Ende zugeschaut hat.

Fazit: Jedes Regenwurmrennen ist diesem Werk vorzuziehen.


Garfield – Der Film

Es gibt filme/filme-, da muss man zur Story nichts sagen, weil die Story einfach keine Rolle spielt. Garfield gehört definitiv dazu. Er beginnt schlecht, geht schlecht weiter und bleibt konsequent bis zum Abspann schlecht. Garfield nervt mit seinem albernen Gequatsche von der ersten Sekunde an. Die echten Darsteller sind ebenfalls eine Katastrophe. Furchtbar flache bis nutzlose Dialoge und Hohlkopfwitzchen, quälen von der ersten bis zur letzten Minute. Und es hilft auch nicht, dass Jennifer Love Hewitt schön anzuschauen ist. Garfield -Der Film ist einfach nur dämlich und jeder, der das sechste Lebensjahr überschritten hat, wird vermutlich fürchterlich leiden, wenn er diesen Quatsch anschaut. Es sei denn, er ist in seiner Entwicklung früh stecken geblieben.

Fazit: Ein Film für Kleinkinder und solche, die ähnlich weit entwickelt sind.


Gegen jeden Verdacht

Schon das Aufgebot der Schauspieler (Daniel Baldwin, Claudia Schiffer, Coolio) sollte einen eher abschrecken als Interesse wecken. Wer sich tatsächlich hinreißen lässt einen Blick zu riskieren, wird nach den knapp 90 Minuten maßlos enttäuscht sein und sich fragen, wie es möglich ist solch grässliche Werke zu produzieren. Schon in den ersten Szenen wird klar, dass man bei der Filmauswahl völlig daneben gegriffen hat. Die schrecklichen Dialoge, die schwachen schauspielerischen Darbietungen und die unsinnige und unspannende, stets vorhersehbare Story sind wahrlich nur schwer zu ertragen. Alles in allem ist Gegen jeden Verdacht so schwach, dass es sich nicht einmal lohnt auf den Inhalt dieses sogenannten Thrillers einzugehen.

Fazit: Unterhaltsam wie ein Stück altes Brot.


Geschenkt ist noch zu teuer

Walter (Tom Hanks) und seine Freundin Anna (Shelley Long) kaufen sich günstig ein Haus, welches sich rasch als Alptraum entpuppt. In dem Haus ist eigentlich alles kaputt, was kaputt sein kann. Und noch viel mehr.
Dummerweise ist das merkwürdige Haus nicht alles, was negativ auffällt an dieser durch und durch grausigen und flachen Komödie. Der Humor ist wirklich kaum erträglich in seiner Schlichtheit. Die Darbietungen der Darsteller, die ganze Story und die vielen unfassbar flachen und unlustigen Witze lassen Geschenkt ist noch zu teuer, wie einen missglückten Versuch einen echten Film zu produzieren wirken. Es ist aber auch gar nichts witzig, was einem geboten wird. Alles wird dermaßen überzogen und unlustig präsentiert, dass einen das Interesse am Geschehen schon nach wenigen Minuten verlässt und nie mehr zurückkehrt. Und so ist Geschenkt ist noch zu teuer eine einzige, absolut unlustige, Quälerei, die man nur dann zeigen sollte, wenn man Gäste hat, die man schnell wieder loswerden möchte.

Fazit: Da liegt man besser 90 Minuten irgendwo am Straßenrand.


Ghost Rider 2: Spirit of Vengeance

Der Stuntfahrer Johnny Blaze (Nicolas Cage), der seine Seele an den Teufel (Ciarán Hinds) verkauft hat, ist seitdem der Ghost Rider und sehr unglücklich damit. Er versteckt sich in Osteuropa, um nicht mit Verbrechen konfrontiert zu werden und sich nicht verwandeln zu müssen. Doch als der Kampf-Priester Moreau (Idris Elba) ihn findet und darum bittet den 12-jährigen Danny (Fergus Riordan) und dessen Mutter Nadya (Violante Placido) vor dem Teufel zu retten, ist es mit der Ruhe vorbei, denn weil er sich mit der Rettung der beiden, die vom Priester versprochene Erlösung erhofft, nimmt er den Auftrag an.
Bis zur Rettung bietet Ghost Rider 2: Spirit of Vengeance wenig bis gar keine Spannung, abgestandene und nervende Dialoge, ein paar Actionszenen, die keinen vom Hocker hauen, und einen brennenden Skelettkopf, der nicht zu begeistern vermag. Und so dauert es nicht lange bis man vom Ghost Rider genug hat. Die Motorradfahrt in der sich Nicolas Cage ständig zwischen dem Stuntfahrer und dem Ghost Rider hin und her verwandelt ist die nervende Krönung des Dargebotenen, doch leider noch nicht das Ende. Doch spätestens hier sollte man abschalten oder wenigstens das Bewusstsein verlieren. Weiter zu gucken macht nämlich wirklich keinen Sinn und wird nicht belohnt.

Fazit: Einschläfernder und nervender als so mancher es verkraften kann.


Ghostbusters

Abby Yates (Melissa McCarthy), Erin Gilbert (Kristen Wiig), Jillian Holtzmann (Kate McKinnon) und Patty Tolan (Leslie Jones) sind die nervenden Ghostbusters, die mit dem völlig bescheuerten Rezeptionisten Kevin (Chris Hemsworth) dafür sorgen, dass die Geister in der Stadt nicht das Ruder übernehmen. Oder so ähnlich.
Es ist wahrlich nur schwer zu ertragen, was die Ghostbusters servieren. Schlimmer Humor, dümmliche Dialoge, missratene Geisterjagden und was man noch alles benötigt, um eine wirklich grausige Geschichte vorzutragen. Als größtes Ärgernis der vier abgedrehten Damen erweist sich die völlig durchgeknallte Erin Gilbert. Da hilft es leider wenig, dass die Geister durchaus unterhaltsam und nett anzuschauen sind. Bis zum ebenfalls nicht überzeugenden Finale blödeln die Protagonisten einfach so vor sich hin. Dann ist alles wieder gut, ohne dass es vorher gut war. Erschreckend.

Fazit: Banaler Klamauk für Freunde des schlichten Humors.


Gonin

Fünf völlig gestörte Typen tun sich zusammen, um den Yakuza-Boss Ogoshi auszurauben. Doch weil die fünf absolute Dilettanten sind, geht fast alles schief. Sie begehen in ihrer Blödheit einen Mord, werden erkannt und fortan gejagt. Zum Glück wird ein Bekloppter nach dem anderen getötet, was dem Film gut tut, denn Tote nerven nicht und verschwinden vom Bildschirm. Man weiß während der gesamten Laufzeit nie so genau, warum dieses oder jenes passiert und was es zu bedeuten hat. Spannung kommt selbstverständlich auch nie auf. Insgesamt ist Gonin so unfassbar dämlich, dass man besser einen großen Boden um dieses Debakel machen sollte.

Fazit: Totaler Schwachsinn.


Goon – Kein Film für Pussies

Doug Glatt (Seann William Scott) ist ein Verlierer, der plötzlich Eishockeyspieler wird. Aber nicht, weil er gut spielen, sondern weil er sich gut prügeln kann. Seine Aufgabe ist es fortan, gegnerische Spieler während des Spiels zu verprügeln. Ross Rhea (Liev Schreiber) ist ein ebenfalls prügelnder Eishockeyspieler, der allerdings kurz vor seinem Karriereende steht. Und so läuft alles auf eine letzte große Prügelei der Beiden hinaus.
Was soll man von einer Geschichte, bei der es weniger um Eishockey als um Prügeleien geht, schon halten? Dass die Jungs sich während der Spiele prügeln, dass Spiel nicht weiter läuft, alle gespannt der Prügelei zuschauen und selbst die Schiedsrichter nicht eingreifen, mutet schon etwas weltfremd an. Und so vermittelt Goon – Kein Film für Pussies den Eindruck, dass es beim Eishockey in erster Linie darum geht, dass es Schlägereien gibt. Was nebenbei noch mehr stört ist das Verhalten der Mitwirkenden. Irgendwie haben alle einen an der Waffel oder sind anders kaputt. Schlichte Gemüter wohin man sieht. So ist es wenig verwunderlich, dass man kein großes Interesse an der Geschichte entwickelt. Dafür sind die Protagonisten zu dumm, der Humor zu prollig und die Geschichte zu uninteressant.

Fazit: Wer es gerne schlicht und spannungsarm mag, der sollte einen Blick riskieren.


Gott vergibt – Django nie

Nach einem Zugüberfall jagen Django (Terence Hill) und Dan (Bud Spencer) den Räuber Bill Santonio (Frank Wolff). Als sie das gestohlene Gold finden und an sich nehmen, wendet sich das Blatt und schon werden die beiden von Bill gejagt, der seine Beute zurückhaben will.
Der erste gemeinsame Auftritt von Bud Spencer und Terence Hill ist noch keine ihrer typischen Komödien, sondern ein ernster Western, der obendrein auch noch sterbenslangweilig ist. Es ist nur schwer zu ertragen, die beiden durch die Gegend wandern und reiten zu sehen. Ständig fragt man sich, wo sich denn wohl die Spannung versteckt und wann es endlich losgeht. Leider geht es nie wirklich los und so zieht sich dieser Western doch sehr. 113 Minuten, die einem wie eine Ewigkeit vorkommen. Insgesamt wirkt es nicht wirklich so als gäbe es einen roten Faden. So kann es durchaus vorkommen, dass man den Überblick verliert und ein gepflegtes Nickerchen hält, während der Western seinem Ende entgegen plätschert.

Fazit: Langweilig wie ein vertrockneter Schwamm.


 

© 02.2001 – 01.2017

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